Vor 600 Besuchern aus 35 Ländern wurde unlängst der mit insgesamt 300.000 Euro für innovative Ideen rund ums Thema Holz dotierte Schweighofer Prize 2013 verliehen. Für Cree ein besonderer Abend, schließlich durften Hubert Rhomberg und Hermann Kaufmann einen der vier begehrten Innovationspreise in Empfang nehmen. Der Schweighofer Prize macht sichtbar, zu welchen Innovationen die Holzforschung die europäische, holzverarbeitende Industrie antreibt. Die eingereichten Projekte beziehen sich demnach sowohl auf visionäre Projekte, als auch auf konkrete Produkte die bereits erfolgreich am Markt umgesetzt wurden – wie den LCT ONE. Dieser Preis ist also nicht nur eine weitere Auszeichnung für uns, sondern auch ein deutlicher Nachweis dafür, dass auf vielen Ebenen ein neues und stetig wachsendes Bewusstsein für Holz entstanden ist. Wir freuen uns darum in doppelter Hinsicht und bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei der Jury.
Don't mess with Mother Earth.
Der Klimawandel hat nicht immer etwas mit den Wetterphänomenen unseres Planeten zu tun – wenngleich Forscher der Universität Karlsruhe vor ein paar Jahren herausgefunden haben, dass sich die Intensität von Gewitterstürmen messbar erhöht hat. Aber ohnehin zeigt uns Mutter Erde immer wieder ebenso faszinierend wie bedrohlich, wozu sie fähig ist. Ein unmissverständlicher Hinweis darauf, dass man sich besser nicht grundlegend mit ihr anlegen sollte. Das vorliegende kurze Video kann man in seiner atemberaubenden Schönheit also auch durchaus zum Innehalten und Nachdenken verwenden. Zweierlei Zeit zur Umkehr: erstens in Sachen Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Klimaschutz und zweitens, wenn sich eine solche Superzelle in die eigene Richtung bewegt.
Schneller hoch hinaus.
Man kann stundenlang darüber philosophieren, ob Zeit Geld ist oder eben einfach nur Zeit. Klar ist allerdings, dass man mit beschleunigten Arbeitsabläufen Zeit für andere Dinge erhält – ein Grund mehr, weshalb wir uns für die Software spyydmaxx Enterprise von Acatec entschieden haben. Die wird nämlich unsere Produktentwicklung und -planung auf Touren bringen. Vor allem soll spyydmaxx Enterprise unser hauptsächliches Tool für die Erstellung eines Produktkonfigurators für Holz-Hybridbausysteme sein – mit plakativer 3D-Visualisierung, einer raschen Übersicht der jeweiligen Ökobilanz, der Kosten und der Bauzeit. Von der Angebotserstellung und Projektierung bis in die individuelle Konstruktion beschleunigt die Software unsere Prozesse um ein Vielfaches. Mit spyydmaxx Enterprise schneller planen und mit dem Cree-System schneller bauen: wir finden, das passt hervorragend zusammen. Wer mehr über die innovativen Software-Lösungen des niedersächsischen Unternehmens Acatec wissen will, bekommt hier alle Infos.
Eine der nachhaltigsten Ideen der Welt.
Wenn man etwas für den gesamten Planeten tun will, muss man global denken. Auf dieser Grundlage ist das Cree-System entstanden – aber dass unsere Art Häuser zu bauen einmal zu den nachhaltigsten Ideen der Welt zählen würde, hätten wir vor einigen Jahren nicht zu träumen gewagt. Jetzt wurde Cree allerdings tatsächlich am vergangenen Sonntag im Sustainia Guide unter den Top 100 veröffentlicht. Unter dem Motto "Building the world of tomorrow" werden dort die weltweit nachhaltigsten Lösungen aus allen Bereichen gekürt, ob Ernährung, Mode, Energieversorgung, Bildung oder eben der Bauwirtschaft. Die Aufnahme in den Sustainia Guide ist gleichzeitig die Nominierung für den begehrten Sustainia Award 2013, der im November in Kopenhagen verliehen wird. Wir sind gespannt wie gut sich das Cree-System unter all den anderen herausragenden Ideen behaupten kann, freuen uns aber auf jeden Fall schon einmal sehr darüber, ein Teil dieser globalen Community zu sein. Mehr über Sustainia erfährt man hier.
LCT ONE goes Bio.
Am LCT ONE entsteht ein Biotop: seit einiger Zeit gedeihen in unseren sechs Urban Farming Boxen jede Menge ursprüngliche Gemüsesorten. Was wir jetzt als vielleicht künftigen Bestandteil von Cree-Gebäuden auf Gebrauchstauglichkeit testen, kann man später auch als standardisiertes Hochbeet im Europaletten-Format saisonweise pachten und auf Balkonen, Innenhöfen oder auf dem Hausdach aufstellen. Selbst wer nicht über einen allzu grünen Daumen verfügt, kann sich mit den vorher via Internet konfektionierten Boxen alsbald über eine reiche Ernte freuen – in unserem Fall u.a. Baumspinat, Pupursalbei, Urtomate, verschiedene Chilisorten und einige Gewürze. Mit der integrierten Bewässerung per einfachem Anschluss an einen Gartenschlauch pflegt sich das Gemüse fast von allein. Dazu soll der Service von der Lieferung bepflanzter Beete im Frühling bis zur Abholung im Herbst reichen.
Ab sofort schreiten alle Mitbewohner des LCT ONE zum Prototypentest: jeder darf spontan und kostenlos Gemüse ernten, muss im Gegenzug allerdings eine neue, gleichwertige Jungpflanze einsetzen. Wir sind gespannt und denken nebenbei schon über einen leckeren Speiseplan für künftige Mittagspausen nach.
Mehr Licht, weniger Energie.
»Mehr Licht« sollen angeblich die letzten Worte Goethes gewesen sein, was sich allerdings nicht hinlänglich belegen lässt. Als Tatsache hingegen gilt, dass das Unternehmen Zumtobel den LCT ONE mit hochwertigen Lichtlösungen ausgestattet hat und daher auch als Partner in unserem LifeCycle Hub zu finden ist. Über diese Zusammenarbeit und wie gemeinsam neue Maßstäbe gesetzt wurden, gibt es jetzt ein kurzes Projektvideo von Zumtobel, welches man sich hier anschauen kann. Die Quintessenz daraus: mit dem Einsatz von Holz im Hochbau spart Cree eine Menge an Ressourcen, was wiederum ausgezeichnet zur Arbeit von Zumtobel passt. Schließlich können durch die im LCT ONE eingesetzten, mit Heizung und Belüftung gekoppelten Lichtlösungen bis zu 75 Prozent Energie eingespart werden.
Wir erwarten Nachwuchs.
Kürzlich sind im Morgengrauen eine Menge neuer Bewohner in unmittelbarer Nähe des LCT ONE eingezogen und wir gehen stark davon aus, dass wir es bald mit Nachwuchs zu tun bekommen. Was ein wenig komisch klingt, hat einen ganz einfachen Hintergrund: Jakob und Andreas von Cree haben nämlich für die aus unserer Aktion übrig gebliebenen Vogelhäuschen eine richtige Verwendung gefunden. Nachdem die Elektronik entfernt und die Häuschen in einem nahegelegenen Baum aufgehängt wurden, beendeten dort schon nach kurzer Zeit einige Vögel ihre Wohnungssuche und zogen kurzerhand "bei uns" ein. Wenn das kein gutes Zeichen für einen schönen Frühling ist!
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